Biographie

Universitätsprofessorin Dr. phil. Angelika Hartmann, geb. 03.12.1944 in Kassel.

1964: Abitur in Kassel (Jacob-Grimm-Gymnasium)
1964-71: Studium der Islamwissenschaft, Germanistik, Vergleichenden Literaturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Göttingen, Hamburg und Istanbul. (Islamwissenschaft = Studium der Philologien, Geschichte, Religion sowie Kultur- und Literaturgeschichte des islamischen Raumes arabischer, persischer und türkischer Sprache).

1966-68: Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn.
1968-69: Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Bonn, und des Türkischen Kultusministeriums, Ankara.

1971: Promotion zum Dr. phil. an der Universität Hamburg. Dissertation im Fach Islamwissenschaft zu einem Themengebiet des Islam im Mittelalter: "an-Nāṣir li-Dīn Allāh (1180-1225). Politik, Religion, Kultur in der späten ᶜAbbāsidenzeit" (Prädikat „summa cum laude“).

1971-89: Wissenschaftliche Mitarbeiterin (1982-89: Privatdozentin) am Seminar für Geschichte und Kultur des Vorderen Orients der Universität Hamburg.

Seit 1973: Forschungsaufenthalte/Gastvorlesungen im In- und Ausland, darunter in Istanbul, Ankara, Konya, Izmir, Teheran, Kairo, Tunis, Sousse, Sfax, Kairouan, Paris: Sorbonne und Collège de France, Bern, Fribourg, Gent, Leuven, Leiden, Amsterdam, Cambridge, Kopenhagen, Lund, Krakau, Hamburg, Berlin, Leipzig, Göttingen, Münster, Köln, Bonn, Mainz, Frankfurt/Main, Karlsruhe, Tübingen, Heidelberg, München, Wien, Budapest, Sofia, Venedig, Palermo, Salamanca, Malaga. Gutachtertätigkeit für öffentliche und private Forschungsinstitutionen.

1976-79: Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn; Studien arabischer und persischer Handschriften in der Türkei.

1980: Heinz-Maier-Leibnitz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Bonn.

1982: Habilitation und venia legendi für Islamwissenschaft an der Universität Hamburg. Arabische Textedition und -analyse zum Verhältnis von Theologie, Mystik und Philosophie im 13. Jahrhundert in Bagdad: "Muslimische Glaubensapologetik und Polemik gegen die Philosophie: ᶜUmar as-Suhrawardīs Rašf an-naṣāᵓiḥ al-īmānīya wa-kašf al-faḍāᵓiḥ al-yūnānīya".

1986-87: Vertretung des Lehrstuhls für Orientalistik an der Universität des Saarlandes.
1988-89: Forschungsstipendium der Johanna-und Fritz-Buch Gedächtnisstiftung, Hamburg.
Beurlaubung von der Universität Hamburg.

1989-93: Professorin (C 3) für Arabistik und Islamwissenschaft an der Universität Würzburg.
1990-93: Frauenbeauftragte der Universität Würzburg;

1993-2006: Professorin (C 4) für Islamwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Arabistik und Direktorin des Instituts für Orientalistik der Justus-Liebig-Universität Gießen.

2006-08: Leiterin des Fachgebiets Islamwissenschaft am Centrum für Nah- und Mittelost-Studien (CNMS) der Philipps-Universität Marburg.

Seit 2009 im Ruhestand, Mitglied der Universität Marburg.

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